Der Hintergrund

Klecksen ist eine Technik, die jeder beherrscht. Besonders Kindern macht es Spaß zu beobachten, wie aus Tropfen von Farbe Gebilde entstehen. Klecksbilder werden ohne die Absicht gemacht, eine konkrete Figur zu erzeugen und doch entstehen dabei oft geheimnisvoll aussehende, schmetterlingsartige Formen.

Bei der Kreation eines Klecksbildes wirken Zufall und Versuch der ErstellerIn zusammen und beeinflussen das Aussehen des Bildes. Sie hat mehrere Möglichkeiten den Vorgang zu steuern:

  • durch die Platzierung der Kleckse auf dem Papier
  • durch die Menge der verwendeten Tinte oder Farbe
  • durch die Art und Weise wie sie über das Papier streicht
  • und durch die Intensität des Drucks den sie mit der Hand ausübt

Die einfache Erstellungstechnik, Farbe oder Tinte auf ein Blatt Papier zu tropfen, es zu falten und mit der Hand darüber zu streichen, führt oft zu grafisch sehr interessante Ergebnissen. Die Faszination über die Vielfalt und den Facettenreichtum von Klecksbildern ließ die Idee entstehen, sie als Schablonen zu verwenden, aus Stoff auszuschneiden und aufzunähen. Als Träger für Klecksmotive sind T-shirts, Taschen und Pölster gut geeignet. Insbesondere Pölster, weil man sie drehen kann. So kann die BetrachterIn ein Kleckskissen je nach Lust und Laune manchmal auf den Kopf stellen und dann etwas ganz anderes in dem Motiv sehen als im “geraden” Zustand.

Haben Sie Lust bekommen selbst ein Klecksbild zu erstellen (zur Anleitung)?
Sind sie vielleicht neugierig geworden und wollen einzelne Klecksmotive dieser Website genauer betrachten und dabei die Frage beantworten – Was könnte das sein (Rorschach-Test)?

Viel Spaß dabei!